Mehrere Straßenschilder in Bielefeld von Linken Aktivistinnen und Aktivisten überklebt

nlässlich des heute endenden NSU-Prozesses haben Linke Aktivistinnen und Aktivisten gestern mehrere Straßenschilder in Bielefeld überklebt.
Die Straßen wurden mit dieser Aktion nach verschieden Opfern der rechtsextremen NSU-Morde benannt. Laut einem Sprecher der Gruppe seien in Bielefeld 4 Straßen umbenannt worden. So wie die Herforder Straße in Halit-Allee. Halit Yozgat war das neunte und letzte Todesopfer der Mordserie, die in den Jahren 2000 bis 2006 in deutschen Großstädten durch die rechtsextreme Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund verübt wurde.
Die "Interventionistische Link" wolle mit der NRW-weiten Aktion das „Ausmaß rassistischer Gewalt in Deutschland sichtbar machen, und den Opfern des NSU den nötigen Respekt erweisen“.