Die Hochschulgastronomie verändert sich – Achim Landgraf im Interview

Moderation: Wanja Hemprich Redaktion: Felix Wilke Gäste: Achim Landgraf
„Wir können jedenfalls zusagen, dass wir diese Preise dementsprechend auch mit sehr breitem Kreuz und gutem Gewissen vertreten können!“

Dreipreismodell, Klimasubventionen & strukturelle Veränderungen

Nach einem Jahr Preisreform zieht das Studierendenwerk Bilanz: Weniger Absatz, weniger Umsatz – und doch steht im September bereits der nächste Reformschritt an. Mit der Einführung der Treibhausgaskategorie wird der Studierendenpreis warmer Speisen künftig „transparenter“: Vollkosten, Landesförderung und CO₂‑Emissionen bestimmen gemeinsam den Endpreis. Parallel reagiert das Studierendenwerk auf den Rückgang bei Mitarbeitenden und Gästen, etwa durch neue Aufwärmmöglichkeiten für mitgebrachtes Essen. Landesweit suchen die Studierendenwerke zudem nach Wegen, ihre Hochschulgastronomien zukunftssicher aufzustellen, denn das Land NRW fordert mehr Wirtschaftlichkeit. Ein Schlagwort dabei ist Cook & Chill – also zentral kochen, dezentral aufwärmen. Wie Bielefeld diese Entwicklungen bewertet und welche Zahlen der aktuell noch nicht veröffentlichte Geschäftsbericht 2025 zeigen wird, darüber spricht Hertz 87.9-Redakteur Wanja Hemprich im Interview mit Achim Landgraf.


Hinweis der Redaktion: Dieses Gespräch knüpft an zwei bereits veröffentlichte Interviews zum im vergangenen Jahr eingeführten Drei‑Preis‑Modell in den hochschulgastronomischen Betrieben des Studierendenwerks Bielefeld an. Wer tiefer ins Thema einsteigen möchte, kann die früheren Gespräche vorab anhören – einige Passagen des aktuellen Interviews erschließen sich mit diesem Kontext leichter. Die beiden Interviews haben wir euch neben bzw. unter dem Artikel verlinkt.