Bild: Wanja Hemprich / Microsoft Copilot
Decolonizing Gender as Experience
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Geschlechterrollen sind nicht in Stein gemeißelt, obwohl das Patriarchat so alt wie die Jungsteinzeit selbst ist. Seine Strukturen haben sich zwar über mehrere Jahrtausende festigend geformt, gelangen aber gegenwärtig ins Bröckeln. Seit den ’90ern versuchen Decolonial Studies Wissen zu dekolonisieren. Das bedeutet, die Methoden des Erkenntnisgewinns von eurozentristischen Denkweisen zu lösen, beispielsweise durch die Subjektivierung des Untersuchungsgegenstandes.
In Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung hat die Research Training Group – Gender as Experience in einem zweitägigen Workshop letzten Jahres den Versuch unternommen, Geschlecht als Erfahrung zu dekolonisieren. Was damit gemeint ist erklären Madina Tlostanova (Linköping University) und Jackie Martinez (Arizona State University) in diesem Shortcast.
„nothing can be fully docolonised“
„gender is prereflectively taken up“