Weniger Strahlenbelastung für Fukushima-Bewohner

Die Menschen um Fukushima waren nach dem Atomunfall offenbar weniger Strahlung ausgesetzt als angenommen.
Forscher der Universitäten in Fukushima und Tokyo wollen dies mit einer Studie bewiesen haben.
Die Strahlenmesswerte der japanischen Regierung weichen deutlich ab.
Laut der Studie waren die Menschen in den Städten um Fukushima nur 15 Prozent der offiziellen Strahlung ausgesetzt. Grundlage der Studie war die Auswertung von Messergebnissen in der 50 Kilometer entfernten Stadt Date. Dort hatte nach dem Atomunfall jeder Einwohner ein Strahlenmessgerät erhalten.
Die unterschiedlichen Werte könnten laut den Forschern verschiedenen Ursachen haben. So wurden die Regierungswerte aus der Luft gemessen und man ging davon aus, dass Menschen im Durchschnitt 8 Stunden im Freien verbringen. Wahrscheinlich sei die Zeit aber geringer, so die Japanischen Forscher.
Man erhoffe sich in Zukunft eine realistischere Einschätzung von Strahlenwerten.