Vermeintliches NS-Raubgut aus der Universitätsbibliothek an Datenbank übermittelt
Bei rund 120 Büchern aus der Universitätsbibliothek Bielefeld handelt es sich vermutlich um NS-Raubgut.
Bibliothekar*innen der Universität Bielefeld hatten zuvor circa 400 verdächtige Titel mit auffälligen Stempeln oder anderen Vermerken überprüft.
Ein Großteil davon gilt vermutlich als Kulturgutverlust, 120 als NS-Raubgut. Die betroffenen Titel haben einen Vermerk im Bibliothekskatalog und können nicht mehr ausgeliehen werden.
Die 120 vermeintlichen NS-Raubgut-Titel wurden dazu an die Lost-Art-Datenbank vom Deutschen Zentrum für Kulturverluste überführt und damit transparent auffindbar gemacht.
Die Koordinationsstelle für Provenienzforschung in NRW lobte den transparenten Umgang der Universität Bielefeld mit den verdächtigen Büchern.