USA: Mehr Verkehrstote an Tagen mit großen Albumveröffentlichungen
Forschende haben in den USA möglicherweise einen Zusammenhang zwischen Albumveröffentlichungen und Verkehrstoten gefunden. Das zeigt eine Studie von Forschenden der Harvard Medical School, die Daten zu Musikstreamings und Verkehrsunfällen aus den Jahren 2017 bis 2022 verglichen hat.
Demnach gebe es in den USA an Veröffentlichungstagen etwa 15 % mehr Verkehrstote. Wochentage, Feiertage und Jahreszeiten habe die Studie dementsprechend berücksichtigt.
Ein genauer Zusammenhang lasse sich daraus aber nicht erkennen. Möglich seien Aufregung, allgemeine Ablenkung oder lauter gestellte Musik.
Ob die Verunglückten bei den Unfällen tatsächlich neu veröffentlichte Musik gehört haben, ist aus den Daten ebenso nicht abzuleiten.