Studie macht Tierleid messbar
Forschende haben ein Schema entwickelt, das Tierleid durch biologische Invasionen einschätzen können soll. Wie aus einem Artikel der Fachzeitschrift Nature hervorgeht, bewertet das Schema die körperliche, aber auch mentale Verfassung eines Tieres anhand von Kriterien wie Verhalten, Gesundheit und Ernährung. Bei biologischen Invasionen gelangen Lebewesen in andere Regionen, in denen sie nicht heimisch sind. Durch Klimaveränderungen oder das Fehlen von Fressfeinden können sich diese invasiven Arten schnell ausbreiten und den heimischen Tieren Leid zufügen.
Die Studie zeigt – besonders unter eingeschleppten Ameisen können heimische Tiere leiden. Das zeigen Stichverletzungen oder Verhaltensstörungen wie Unruhe oder exzessive Körperreinigung bei bestimmten Vögeln sowie Land-, aber auch Krustentieren.
Besonders für langfristige oder weniger offensichtliche Belastungen können solche Messungen hilfreich sein, um das Leiden von Tieren zu analysieren und Maßnahmen zu entwickeln.