Projekt ermöglicht Hilfe für Menschen mit Misophonie
Neue Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen die Therapie von Misophonie, also von besonders starken Reaktionen auf Geräusche wie Schmatzen, Schlucken oder Atmen. Laut der KU Eichstätt-Ingolstadt solle ein in den Niederlanden entwickeltes Behandlungskonzept angewendet werden.
Zentral bei dieser Behandlung sind sowohl die Evaluation des individuellen Leidensdrucks als auch die Aufklärung des sozialen Umfeldes der Betroffenen über Misophonie. Denn Misophonie ist bisher kein anerkanntes Krankheitsbild.Menschen mit starken Reaktionen auf solche Geräusche haben meist erschwerte Möglichkeiten bei alltäglicher Teilhabe.Laut der leitenden Forscherin werde der Begriff Misophonie meist zweckentfremdet und Ansprechpartner:innen für Betroffene würden oft fehlen.