Paarungserfolg hängt von schädlichen Genen ab – Birkhühner
Ein Forschungsteam der Universität Bielefeld hat herausgefunden, dass schädliche genetische Veränderungen den Fortpflanzungserfolg männlicher Birkhühner verringern. Das geht aus einem veröffentlichten Artikel im Fachjournal Nature Ecology and Evolution hervor.
Männchen mit vielen dieser Mutationen sind seltener an Balzplätzen anzutreffen und verpassen dadurch wichtige Chancen zur Partnersuche.
Besonders Mutationen in DNA-Regionen, die Gene steuern, stören das Balzverhalten der Tiere drastisch. Weibchen wählen ihre Partner vor allem nach diesem Verhalten aus, wodurch schädliche Gene den Erfolg bei der Fortpflanzung stark mindern.
Die Ergebnisse basieren auf genetischen Analysen von 190 Vögeln und langjährigen Verhaltensbeobachtungen.