Offenbar statistischer Zusammenhang zwischen depressiven Anzeichen und Vegetarismus

Vegetarische Ernährung hängt offenbar statistisch mit dem Aufkommen depressiver Anzeichen zusammen. Das haben Forschende der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen durch die Auswertung verschiedener Studien herausgefunden. Insgesamt haben sie gut ein Dutzend Studien mit insgesamt circa 50 000 Teilnehmenden verglichen. Die Forschenden weisen aber darauf hin, dass sich vegetarische Ernährung und Depressionen nicht gleichermaßen gegenseitig beeinflussen. Sie vermuten, dass sich viele der Teilnehmenden durch ein gesteigertes Mitgefühl für Tiere für eine vegetarische Ernährung entschieden haben. In vielen Fällen hätten Teilnehmende eine Ernährungsumstellung infolge von Symptomen für Depressionen angegeben, um sich selbst etwas Gutes zu tun.