Neuer Therapieansatz bei Zystennieren

Forschende der University of California testen einen Antikörper, der gezielt bestimmte Zellstrukturen erkennt. Wie die Forschenden in der Fachzeitschrift Cell Reports Medicine berichten, handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper; also ein im Labor hergestelltes Eiweiß, das bei Zystennieren helfen könnte. Zystennieren sind eine Erbkrankheit, bei der sich flüssigkeitsgefüllte Zysten in den Nieren bilden und die Organe langfristig schädigen. In Versuchen mit Mäusen konnte der Antikörper das Wachstum der Zysten bremsen und gezielt die Zellen in den Zysten abtöten, ohne gesundes Gewebe zu schädigen. Bisher wurde die Methode nur im Tierversuch getestet, könnte aber zukünftig neue Therapieansätze für Zystennieren ermöglichen. Für Zystennieren gibt es aktuell keine Heilung.