Neue Erkenntnisse über den Prozess der Eisbildung in Wolken

Ein Forschungsteam hat zum ersten Mal auf molekularer Ebene veranschaulicht, wie sich in Wolken Eis bildet. Einer im Magazin nature veröffentlichten Arbeit zufolge hätte das Team mit Forschenden aus Bielefeld, Wien und Helsinki analysiert, weshalb das Mineral Mikroklin besonders effektiv Eis bildet. In der Atmosphäre entstehen demnach an Staubpartikeln, die als Kristallisationskeime funktionieren, Eiskristalle. Dieser Vorgang hat Auswirkungen auf den Gefrierpunkt von Wolken, die Niederschlagsmenge und darauf, wie stark Sonnenlicht von Wolken reflektiert wird. Die neue Studie weist nach, dass Mikroklin gute Voraussetzungen biete, Wassermoleküle zu stabilisieren und so Eiskristalle zu bilden. Die Forschungsergebnisse würden neue Einsichten in Vorgänge wie globale Auswirkungen auf Niederschläge und das Klima liefern.