Klimawandel verlangsamt die Erdrotation

Aufgrund des Klimawandels werden die Tage auf der Erde länger. Laut einem Forschungsbericht aus dem Fachmagazin der US-nationalen Akademie der Wissenschaften, kurz PNAS, sorge der Klimawandel dafür, dass die Tageslänge im 21. Jahrhundert bisher etwa 1,3 Millisekunden länger geworden sei.
Das sei mehr als im gesamten 20. Jahrhundert. Der Klimawandel beeinflusse die Erdrotation durch die Oberflächentemperatur-Änderung, die Eisschmelze und den Meeresspiegelanstieg. Durch die Eisschmelze auf Grönland und in der Antarktis verteile sich die Wassermasse auf der Erde anders. Das Wasser aus den Polarregionen fließe dadurch mehr in die Äquatorregion. Das sorge für eine Massenverschiebung auf der Erde, die die Erdrotation bremse.