Kernkraftwerke in Europa kämpfen mit Niedrigwasser
Der Rhein, die Donau und andere europäische Flüsse führen aufgrund der aktuellen Hitzewelle nur wenig Wasser. Weil mehrere Kernkraftwerke in Osteuropa Wasser der Donau als Kühlwasser nutzen, könnte es jetzt zu Problemen kommen, erklärt das Wissenschaftsmagazin Spektrum. Deshalb haben mehrere Kernkraftwerke in den letzten Tagen ihre Leistung drosseln müssen. In Rumänien und Ungarn, wo es jeweils nur ein Atomkraftwerk gibt, belastet der Wassermangel besonders die Stromerzeugung. Ein Strommangel droht in den beiden Ländern nun auch die Industrieproduktion zu belasten. Auch in Frankreich wurde die Leistung von drei Kernkraftwerken wegen niedriger Wasserstände der Flüsse begrenzt.