Hinweise auf Gehirnschäden durch Schwerelosigkeit

Längere Weltraumreisen könnten sich schlecht auf das menschliche Gehirn auswirken. Nach Informationen des amerikanischen JAMA Networks haben Forschende bei Astronauten neben Muskel- und Knochenschwund auch Schäden am Gehirn festgestellt, die auf eine beschleunigte Alterung zurückzuführen seien. Kurz nach der Rückkehr aus dem Weltraum seien im Blut der Astronauten Proteine gefunden worden, die auch im Zusammenhang mit Hirnverletzungen stehen. Die neurobiologische Studie wurde an fünf russischen Raumfahrern durchgeführt. Sie haben sich jeweils gut ein halbes Jahr auf der Raumstation ISS aufgehalten.