Forschende sehen erhöhtes Rückfallrisiko für Darmkrebs bei Lynch-Syndrom

Etwa jede fünfte Person mit Lynch-Syndrom könnte nach einer ersten Darmkrebserkrankung erneut erkranken. Das haben Forschende der Universitäten Bonn und Leipzig herausgefunden.
Das Lynch-Syndrom gelte als häufigster Auslöser für vererbbare Formen von Darmkrebs. In Deutschland seien insgesamt rund 300.000 Menschen vom Lynch-Syndrom betroffen. Ziel der Untersuchung sei es gewesen, die Nachsorge individueller zu gestalten – um Rückfälle früher zu erkennen und gezielter beraten zu können. Für die Studie seien Daten von über 850 Erkrankten ausgewertet worden.