Forderung nach härteren Strafen für sexualisierte Gewalt
Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen, kurz BDP, fordert härtere Strafen für sexualisierte Gewalt mit K.-o.-Tropfen. In einer Stellungnahme fordert der Verband laut BDP außerdem mehr Prävention, besseren Opferschutz und ein Mindeststrafmaß von fünf Jahren. Anlass seien Fälle wie der von Gisèle Pelicot in Frankreich. Diese hätten laut BDP das Ausmaß solcher Straftaten deutlich gemacht.
Sexualisierte Übergriffe sind oft mit lebenslangen psychischen Folgen verbunden. Darunter auch schwere Traumata und eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität die, so der BDP psychologisch begleitet werden müssen.
Der BDP warnt auch vor Täter-Netzwerken im Internet, die solche Gewalt fördern und normalisieren. Außerdem fordert der Verband mehr Beratungsangebote und Schulungen für Polizei und Justiz.