Ein fossilierter Magenauswurf bietet Informationen aus einer Zeit noch vor den Dinosauriern
Ein Fossil aus Knochenresten bietet Aufschlüsse über das Fressverhalten von Landräubern vor rund 290 Millionen Jahren.
Forschungsergebnisse aus der Fachzeitschrift Scientific Reports zeigen, dass es sich bei dem Fund um eine fossilisierte Regurgitation, also einen Magenauswurf, handelt. Für den Auswurf kämen nur zwei große Raubtiere infrage: der Dietrodon oder der Tambacanifex. Die Forschenden konnten die enthaltenen Knochen des fossilierten Auswurfs durch Computertomografie sichtbar machen und erkennen, welche Tiere dem Räuber zum Opfer gefallen sind. Der Fund ist damit ein Beleg für Nahrungsbeziehungen, die bisher nahezu unbekannt seien. Er biete damit Aufschlüsse über das Verhalten einzelner Raubtiere, über das Jagdverhalten, aber auch über Nahrungsnetze insgesamt von vor mehreren 100 Millionen Jahren.