Die Untersuchung von Wiesen warnt vor Artenverlust

Forschende aus Deutschland und der Schweiz haben eine Art Frühwarnsystem für den Artenverlust entwickelt. Laut der Uni Bielefeld habe das Team dafür jährlich auf 150 Grünflächen Pflanzen und Gliederfüßer, wie Insekten und Spinnen, erfasst. So konnte das Team vergleichen, wie sich die Artenvielfalt lokal unterscheidet oder zeitlich verändert.
Durch die Ergebnisse könne auch besser eingeschätzt werden, wo Ökosysteme kippen und welche weiteren Schritte eingeleitet werden können. Außerdem zeige die Studie, dass manche Arten erst später auf starke Belastungen einer Fläche reagieren als andere. Dazu gehören zum Beispiel stärkere Landnutzung, Düngen, häufiges Mähen oder Beweidung. Es brauche weiterhin langfristige Daten, um diese Verzögerungen und den Wandel insgesamt zu verstehen.