Daten im Erbgut von Bakterien gespeichert

Lebende Organismen dienen erstmals als Speichermedium. Wie das Wissenschaftsmagazin Nature berichtet, haben Forschende der Harvard University dafür das Erbgut lebender Bakterien benutzt. In Versuchen konnten Bilder und sogar Videos im Erbgut gespeichert und wieder abgerufen werden. Dabei machen sich die Forschenden das Gedächtnis der Bakterien zunutze, in dem sonst Abwehrvorgänge gespeichert werden, um darin die Daten abzulegen. Der Vorteil bei der neuen Methode ist, dass die Bakterien die Daten selbst aufnehmen und auch weitergeben können. Datensätze können so in größerer Dichte gespeichert werden und sind haltbarer als auf herkömmlichen Datenträgern.