Bielefelder Studie: Schulische Vorlieben für Mathe oder Sprachen müssen sich nicht ausschließen

Vorlieben für Schulfächer können sich durch kleine Impulse langfristig verändern. Eine Studie der Uni Bielefeld stellt fest, dass Schüler*innen sich durch erbrachte Leistungen schnell einem bestimmten Typ von Schulfach zuordnen würden. Die Wahl könne zum Beispiel auf sprachliche oder mathematische Bereiche fallen. Für eine Unterrichtseinheit in der 9. bis 11. Klasse haben die Forschenden ermittelt, wie sich Lernstrategien aus den unterschiedlichen Fächern auf andere Fächer übertragen lassen. Bei den meisten Schüler*innen wurde besonders die Überzeugung über die eigenen Mathekenntnisse gestärkt. Durch die gestärkte Überzeugung in die eigenen Fähigkeiten könnten sich auch tatsächlich die Fähigkeiten der Schüler*innen mit kleinen Impulsen verändern.