Bestehende Medikamente könnten auch für andere Behandlungen eingesetzt werden

Neue Erkenntnisse zur genetischen Regulation von Blutproteinen könnten einen gezielteren Einsatz von Medikamenten ermöglichen. Die Untersuchung des Berlin Institute of Health und der Queen Mary University of London hat mehr als 1.000 Proteine im menschlichen Blut analysiert. Dabei haben die Forschenden tausende Genom-Bereiche untersucht, die die Bildung der Proteine steuern. Durch die Ergebnisse könnten Krankheiten besser verstanden und Medikamente gezielter eingesetzt werden. Die Studie liefere zum Beispiel Hinweise darauf, dass bereits eingesetzte Medikamente in mehreren Anwendungsgebieten wirksam sein könnten. Medikamente gegen beispielsweise Schuppenflechte könnten möglicherweise auch bei rheumabedingter Arthritis wirksam sein.