Bessere Überlebenschancen für Frühchen
Forschende entwickeln einen ersten Prototyp eines künstlichen Mutterleibs. Laut einem „The Guardian“ Artikel könnten sich dadurch Babys, die ab der 23. Schwangerschaftswoche geboren werden, noch vollständig weiterentwickeln.
Das Projekt heißt „Aqua Womb“ und besteht aus einem doppelwandigen Beutel mit einem inneren Sack, der sich je nach Größe des Babys ausdehnt. Das größte Problem sei, dass bei Frühgeburten die Lunge noch nicht vollständig entwickelt ist, so die Forschenden. Aqua Womb könnte es schaffen, das Frühchen von der Mutter direkt mit der Maschine zu verbinden, um den ersten Atemzug zu vermeiden. Frühgeburten sind die zweithäufigste Ursache für Säuglingstod in den USA.