Plattenkritik #64: Leoniden vs. Soen vs. The Orwells

Moderation: Jan-Michael Stiegelmeier Nina Jürgensmeier Georgina Mowwe Redaktion: Ida Marie Altheide

Leoniden sind der neue, deutsche Indie-Hype aus Kiel, der klingt wie die großen Idole aus England und den USA. Die Vorbilder hört man schnell raus: Wombats, Foals, Alt-J – aber Leoniden müssen sich hinter niemandem verstecken. Ihr Sound zeichnet sich aus durch Stil-Vielfalt und Tanzbarkeit, durch gute Laune und jede Menge Energie. Markenzeichen sind die euphorischen, sich steigernden Songfinals. Aber es gibt auch kitschige Momente, Falsett-Gesang und andere Wagnisse. Das muss man nicht unbedingt alles gut finden. In der Plattenkritik diskutieren darüber.

Hochgelobt ist auch das zweite Album, mit dem wir uns befassen werden. Die Prog-Metal-Supergroup Soen hat vor kurzem ihr neues Album Lykaia veröffentlicht. Definitiv gut gemacht, aber vielleicht auch etwas zu nah an dem großen Vorbild Tool?

Garagen-Rock im Stile der Strokes bringt uns das dritte Album. The Orwells kamen mit ihrem dritten Album eher durchschnittlich gut an bei der Musikpresse. Wir sind zum Teil aber durchaus Fans gewesen und hören das Album mit etwa anderen Ohren.