Im Schatten der Bauwand – Folge 2

Leon und Miriam wollen mehr über die mysteriösen Gerüchte über die Baustelle erfahren. Nachdem sie selbst Zeuge der „Totengesänge“ geworden sind, versuchen sie Antworten zu finden. Gibt es eine natürliche Erklärung, oder sorgen tatsächlich übernatürliche Kräfte für die Verzögerungen beim Bau? Die Nachforschungen bleiben nicht unbemerkt – und nicht alle haben ein Interesse daran, dass die wahren Gründe aufgedeckt werden….

Folge 2 anhören

Echte Fakten aus der Folge:

Doch kein Service-Center
Am Haupteingang der Uni Bielefeld sollte ein neues Service-Center mit einem Folienkissendach entstehen, bezahlt aus dem Fond zur Verbesserung von Studium und Lehre (Hertz berichtete). Mit dem Plan des Service Centers gab es aber ein Problem. Eine Beheizung im Winter wäre zu kostspielig gewesen, weswegen man sich zur kalten Jahreszeit nicht länger darin aufhalten hätte können. Der Plan wurde gekippt, in dem Zusammenhang wird auch der Plan der Baustelle neu aufgerollt.

Mehr Asbest als gedacht
Bei der Schadstoffbeseitigung sind viel mehr Quellen von Schadstoff entdeckt worden, als man auf Basis der alten Baupläne erwartet hat. In der Hinsicht stimmen Berichte von Universität und dem Bau und Liegenschaftsbetrieb NRW überein. Das hat den ganzen Bauablauf in Verzug gebracht.

Wesentlich mehr Bauzeit als gedacht
Die Baupläne werden komplett neu aufgerollt. Eine Risikoüberprüfung hat ergeben, dass die aktuelle Planung so verschachelt und unnötig komplex ist, dass man sich damit mehr selbst auf den Füßen steht, als dass es hilft. Jetzt wird von vorne geplant, der gesamte Ablauf des Umbaus. Die aktuelle Einteilung in die bekannten Bauabschnitte könnte nach Informationen von Hertz 87.9 erstmal ganz vom Tisch sein. Zitat Kanzler: „Das Jahr 2018 wird wohl vergehen, ohne dass etwas Neues gebaut wird.“ Ein neuer Haupteingang ist nach unseren Informationen erst 2027 zu erwarten.