Fragezeichen Tontechnik: Echo

Frage: Wie funktioniert eigentlich das Echo?

Skript: Hullo, Hullo. Echo, Echo.
Hm. Das Echo. Seitdem ich ein kleiner Junge war, stand ich immer gerne in den Bergen und hab’ in sie hineingerufen. Und dann wurde mein Ruf zurückgeworfen. Manchmal haben es sich die Berge untereinander noch weitergesagt und dann kam sogar ein Mehrfach-Echo zu mir zurück.
Hullo Hullo, Hullo Hullo, Hullo Hullo. Echo, Echo. Echo..
Was man für ein Echo braucht ist etwas, dass meine Schallwellen, also mein Gesprochenes, reflektiert. Zum Beispiel halt die Bergwand gegenüber.
Dabei muss die Reflexion aber so stark verzögert sein, dass man es einzeln wahrnehmen kann. Dafür gibt es eine Schwelle, die ganz einfach Echoschwelle heißt. Alles unter der Echoschwelle, ist dann ein Nachhall. Hullo.
Ein Echo hat übrigens immer die gleiche Tonhöhe wie das, was ihr ausgerufen habt. Wie man so schön sagt: Wie es hineinechot, so echot es wieder hinaus.
Der Name Echo kommt übrigens von einer griechischen Bergnymphe, die durch verschmähte Liebe zu zu Felsen wurde, die das Echo zurückwerfen. Super absurd, aber griechische Mythologie halt.
So. Gehen wir jetzt in die Tontechnik, ist das Echo erstmal etwas, was gerne vermieden wird. Zumindest das akustische Echo bei der originalen Tonaufnahme. Klar, auch damit kann man spielen, aber einfacher wird es digital. Als Soundeffekt. Und damit kann man dann ganz viel Spaß haben, mit dem Echo.

Autor: Matse Becker