Pascow: Pogo, Politik & Punk

Moderation: Kosmas Hotomanidis Redaktion: Jan-Michael Stiegelmeier Nachrichten: Philip Strunk Assistenz: Lisa Köllner Gäste: Dr. Cesare Parise

Flache Decke, von der Schweiß tropft, gekachelter Boden, auf dem Bierflaschen und -pfützen viel Raum einnehmen, voll aufgerissene Gitarren-Verstärker, Crowdsurfing, bei dem schon mal Stahlkappenstiefel gegen Lichter oder Gesichter knallen, ausgelassener Pogo und textsicheres Publikum, das aus rund 300 Kehlen besteht und für zwei Stunden so manche Konvention hinter sich lässt. Für manche vielleicht nicht die Idealvorstellung von Abendunterhaltung, aber das perfekte Rezept für ein gelungenes Punk-Konzert. Fehlt nur noch die passende Band. Am Freitag im Münsteraner Gleis 22 kam mal wieder alles zusammen, was es braucht, denn eine der besten deutschen Punkbands unserer Zeit hat groß aufgespielt: Pascow aus Gimbweiler im Saarland. Wir haben die Band um Sänger Alex Pascow vor dem Konzert getroffen und über die Band sowie die Szene im Allgemeinen gesprochen.

Das Rektorat unserer sonst so friedlichen Uni wendet sich sorgenvoll an uns Studierende, aber es scheint fast, als wüsste kaum jemand, warum. Wir klären, warum diese Sätze aus dem Rektorat so eine große Bedeutung haben:

„Wir beobachten aktuell, dass sich etwas in unserer Universität geändert hat: die politischen und kulturellen Diskussionen sind zum Teil aggressiver und emotionaler geworden. Nicht immer sind sie geprägt von Fairness und Respekt.“