„Wie viel ‚Geist und Verstand‘ ist die Voraussetzung für Verantwortungszuschreibung?“

Nur wer etwas absichtlich tut, ist für sein Handeln verantwortlich. Dieser philosophische Satz ist eine Kernthese, wenn es darum geht, jemanden für eine Handlung verantwortlich zu machen, z.B. vor Gericht. Was genau heißt es jetzt aber, dass eine Handlung „absichtlich“ erfolgt? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man jemandem eine Verantwortung zuschreiben kann? Um diese Fragen geht es ab Donnerstag, den 12.11.15 bei einer Tagung im ZIF hier an der Uni Bielefeld. Mit dabei sind Forschende aus den Rechtswissenschaften und der Philosophie. Einer der Leiter der Tagung wird der Bielefelder Professor für Philosophie Dr. Ralph Stoecker sein. Seine Mitarbeiterin und die Mitorganisatorin, Johanna Wagner hat uns unter anderem näher erläutert, worum es genau bei dieser Tagung geht und warum sie überhaupt interdisziplinär ausgerichtet ist.