Interview zur Kampagne „Nein heißt Nein“ mit Sylvia Krenzel

Das deutsche Strafrecht muss reformiert werden. Das fordern mehrere Gruppen mit Hinblick auf die Verfolgung von Sexualstraftaten. Denn aktuell reicht ein einfaches "Nein" in den seltensten Fällen aus, um zu zeigen, dass man mit sexuellen Handlungen nicht einverstanden ist, stattdessen muss eine eindeutige körperliche Abwehrreaktion gezeigt werden. Viele Opfer sexueller Gewalt werden so nicht als Opfer anerkannt.
Zu den Unterstützern der Kampagne "Nein heißt Nein", die sich für diese Reform einsetzt, gehört auch das Mädchenhaus Bielefeld. Sylvia Krenzel, Leiterin der Beratungsstellen des Mädchenhauses hat bei uns im Interview mit Laura Schulte die Kampagne vorgestellt.