Der Teilausschluss der LSG und die Hintergründe

Wenn jedes Jahr Ende Juni ein großer abgetrennter Bereich inmitten der Unihalle mit Wahlurnen und großen DIN-A-3-Zetteln augebaut ist, ist klar: Es muss mal wieder ein Studierendenparlament gewählt werden. Über 23.000 Studierende waren dieses Jahr dazu aufgerufen auf den großen Zetteln ihr Kreuzchen zu machen. 17 Listen bewarben sich um Sitze im Studierendenparlament. Vier Tage hatten die Wahlberechtigten Zeit, ihre Stimme abzugeben. Am Ende dieser vier Tage wurde ausgezählt. Soweit ist es ein ganz normaler Ablauf, wie bei jeder vorherigen Stupa-Wahl auch. Tatsächlich ist aber bei dieser Wahl nicht alles normal gelaufen. Konkret geht es um die Liste Solidarität Grenzenlos. Die wurde bei der Auszählung überraschend von der Wahl ausgeschlossen. Was genau passiert ist, fasst Gero Brinkmann nochmal zusammen.