Das Zusammenspiel der Sinne

Wir stellen uns vor, wir hätten unseren Kindheitstraum wahrgemacht und wären Profifußballer geworden. Und auf der Tribüne wird getanzt, gepfiffen, gejubelt. Störgeräusche für Spieler entstehen zwangsläufig. Manchmal vielleicht auch solche, die man verwechseln kann, zum Beispiel mit dem Pfiff des Schiris. Klar ist: der Spieler kann den Pfiff besser zuordnen, wenn er ihn nicht nur hört, sondern auch den Schiri wirklich pfeifen sieht. Weil seine Sinneskanäle zusammenarbeiten und Sinnesinformationen zusammenführen. Unser Gehirn kombiniert die Signale. Forscher am CITEC vom Lehrstuhl für Kognitive Neurowissenschaften haben jetzt einen Mechanismus entwickelt, der jetzt erklärt, wie das Gehirn die Reize aller Sinneskanäle zusammenführt. Einer der Verantwortlichen, Dr. Cesare Parise, war bei uns im Studio und hat Kosmas Hotomanidis einige Fragen beantwortet.